Für wen? | Qualitätsmanager, Analysten von Geschäftsprozessen;
Service Manager, Prozessmanager; Prozessberater, Unternehmensberater ... |
Kursziele |
- Überblick über Modellierungssprachen und Tools gewinnen
- Einen Geschäftsprozess selbst modellieren (Giovannis Pizzaservice)
- Prozessmodell im Tool testen und ausführen
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Kursinhalte |
- Konzepte: Workflow, BPM, Orchestration
- Geschäftsaspekte: Prozesskosten, Controlling, Monitoring
- Modellierungssprachen: UML, eEPK (ARIS), BPEL, jBPM (BPMspace)
- Prozess Elemente: Prozess, Aktivität, Rolle, Person, Zuweisung...
- Workflow Elemente: Start, Aufgabe, Entscheidung, Verzeigung, Ende
- Tools: Visio, Rational Rose (UML), ARIS (eEPK), BPMspace (jBPM)
- Kontinuierliche Verbesserung: Simulation und Rapid Prototyping
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Rapid Process Prototyping | Durch das "Rapid Prototyping" Vorgehen können in kürzerer Zeit erheblich bessere Modellierungsergebnisse erzielt werden. Noch während Fachleute mit Analysten am Prozessdesign arbeiten, können Lücken oder Fehler entdeckt und behoben werden. Dadurch steigt die Akzeptanz des resultierenden Prozessmodells bei seinen Anwendern und ermöglicht erst so lebendiges Prozessmanagement über Monate und Jahre hinweg. |
RACI Modell als Input | Eine Matrix nach dem RACI Modell kann als Input für eine ausführliche Prozessmodellierung dienen. Jede Aktivität aus der RACI Matrix kann als Prozessschritt übernommen werden. Die Rolle mit einer "Responsible" Beteiligung wird im Workflow als zuständig für die Ausführung definiert. |
RACI Modell als Output | Falls das Prozessmodell nicht sowieso auf einem RACI Input basiert, dann kann eine RACI Matrix automatisch generiert werden. Aktivitäten und Rollen sind im Workflow bereits definiert und über eine "Responsible" Beziehung verknüpft. "Informed" Beziehungen sind oft als automatische Benachrichtigung modelliert. |
Anwendung im Qualitätsmanagement | Die ISO 9000 Norm und alle Vorgehensmodelle mit Qualitätsanspruch setzen die Existenz von Prozessen voraus. Nur bekannte und definierte Aktivitäten können systematisch verwaltet und verbessert werden. |
Anwendung im Risikomanagement | Definierte Prozessabläufe lenken und unterstützen die Ausführenden. Automatisierte Abläufe können manche Fehler in der Abwicklung sogar ganz verhindern.
Insofern unterstützt das Prozessmanagement bei der Umsetzung von Maßnahmen sowie bei der Steuerung und Überwachung im Risikomanagement. |
Anwendung im Wissensmanagement | Wenn Prozessabläufe automatisiert sind (z.B. in Ticket- oder Workflow-Applikationen), so fallen bei der Ausübung dieser Abläufe Belegdokumente (Records) ab.
Im Rahmen von Wissensmanagement können elektronisch gespeicherte Informationen vergleichsweise leicht gesichtet und aufbereitet werden, so dass wertvolles Wissen zur späteren wiederholten Anwendung gesichert ist. |
Anwendung im Projektmanagement | Obwohl jedes Projekt per Definition im Gesamten einzigartig ist, so bestehen viele Teile davon aus Routine-Tätigkeiten.
Daher dient das Prozessmanagement auch zur Sicherung von Qualität und zur Minimierung von Risiken im Projektmanagement. |
Opensource Tool | Beispiele und Übungen werden mit dem Opensource Tool "BPMspace" durchgeführt. Eigene Notebooks können verwendet werden.
Jeder Teilnehmer erhält eine voll funktionsfähige Installation der BPMspace Software. |
Prüfung | Zu diesem Workshop ist keine Prüfung vorgesehen. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat mit Nachweis der Kursinhalte. |
Unterlagen auch als PDF | Teilnehmer erhalten die Schulungsunterlagen sowohl auf Papier als auch in elektronischer Form, so dass Begriffe und Zusammenhänge per Volltextsuche recherchiert werden können. |