Für wen? |
- Projektleiter einer CMDB Einführung
- Configuration Manager
- Change Manager
- Release- und Deployment Manager
- Systemarchitekten / Informationsarchitekten
- Prozessberater
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Kursziele |
- Grundlagen der CMDB Modellierung erlernen (CMDB Design)
- Konzepte einer föderierten (federated) CMDB verstehen
- Einführungspfade einer CMDB kennen lernen
- Kriterien zur Auswahl geeigneter CMDB Tools kennen lernen
- die theoretischen Grundlagen des Configuration Management praktisch umsetzen
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Inhalte | |
ITIL V2 und die CMDB | ITIL Version 2 beschreibt die CMDB im Rahmen des Configuration Management Prozess.
Das Konfigurationsmanagement ist einer der 5 operativen Prozesse im ITIL Service Support und beschäftigt sich ausschließlich mit Aufbau, Pflege und Auswertung der CMDB.
Die CMDB unterstützt alle anderen 10 ITIL Kernprozesse sowie den Service Desk.
Auch die zusätzlichen Publikationen Application Management und ICT Infrastructure Management beziehen sich auf die CMDB als zentrale Informationsdrehscheibe (Single Point of Truth). |
Beispiele für Prozessunterstützung | Incident Management recherchiert die Abhängigkeiten von CIs sowie die Historie von Änderungen, um die möglichen Ursachen einer Störung zu ermitteln. Service Level Management speichert Informationen über SLAs, Vertragspartner und Kommunikationspartner in der CMDB. Change Management analysiert Beziehungen in der CMDB zur Bewertung der möglichen Auswirkung (Impact) von Änderungen. |
ITIL 3: CMDB, CMS, SKMS | ITIL V3 verwendet weiterhin das Konzept der CMDB. Zusätzlich definiert ITIL 3 ein Configuration Management System (CMS), welches mehrere CMDBs enthalten kann. Das CMS enthält außerdem Tools für die Sammlung und Präsentation von Information über CIs und deren Beziehungen. Das CMS ist Bestandteil eines Service Knowledge Management System (SKMS).
In ITIL 3 wird das CMS (und damit die CMDBs) vom Service Asset and Configuration Management (SACM) Prozess betrieben, und dient weiterhin allen anderen IT Service Management (ITSM) Prozessen. |
Bezug zu anderen Standards | Die ISO 20000 Norm für IT Service Management fordert einen Configuration Management Prozess inklusive CMDB (spezialisiert in der ISO 19770).
Das Cobit Framework für IT Governance enthält ebenfalls einen Prozess Manage the configuration und bezieht sich auf Configuration Items sowie unterstützende Tools, z.B. ein zentrales Repository.
Die ISO 10007 Norm enthält Empfehlungen für jede Form von Konfigurationsmanagement. |
Asset Management und die CMDB | Asset Management (Anlagegüterverwaltung) überschneidet sich teilweise mit Konfigurationsmanagement: viele Configuration Items sind gleichzeitig Anlagen, Anlagegüter oder Vermögensgegenstände.
Asset Management wird überwiegend für die finanzielle Bewertung betrieben, daher umfasst das Anlagevermögen per Definition keine Elemente mit geringem eigenen Wert, sowie keine Anlagen die sich nicht dauerhaft im Besitz des Unternehmens befinden.
Das Konfigurationsmangement hingegen verwaltet alle Komponenten die für das 'Funktionieren' von Services eine Rolle spielen. Außerdem dokumentiert die CMDB alle wesentlichen Zusammenhänge zwischen die Komponenten. Beim Anlagevermögen werden nur minimale Zusammenhänge geführt (Standort, Kostenstelle). |
CMII | Das so genannte weiterentwickelte Konfigurationsmanagement vertritt den modernen Ansatz dass alle Informationen, die einen Einfluss auf Produkte (oder Services) haben, unter Konfigurationsüberwachung (KÜ) gestellt werden. Im Besonderen werden Anforderungsdokumente genannt. Diesen Ansatz verfolgt auch ITIL in der Version 3 ausdrücklich.
Im Allgemeinen bedeutet dieser holistische Ansatz dass sich das Informationsmodell einer entsprechenden CMDB rasch ändern wird, da ständig neue Arten von relevanten Informationen unter KÜ gestellt werden müssen. |
CMDB Software Anforderungen nach ITIL | ITIL fasst 17 wesentliche Anforderungen an ein Configuration Management System zusammen. Im Anforderungskatalog für die Beschaffung eines CMDB Tools sollten diese Aspekte unbedingt berücksichtigt werden. |
Open Source CMDB | Beispiele und Übungen im Kurs werden zur Veranschaulichung mit der Open Source CMDB Software BPMspace durchgeführt. Jeder Teilnehmer erhält eine Installation der CMDB Software, die auch als Freeware zum Download bereitsteht. Die im Kurs vermittelten Konzepte sind jedoch produktunabhängig und allgemein einsetzbar. |
3D CMDB Viewer | Die Daten der CMDB werden mit dem CMDB Viewer Found in Space visualisiert. Found in Space arbeitet mit der BPMspace CMDB zusammen, kann über SQL aber auch von jeder anderen ITIL Software mit Daten versorgt werden. |
CMDB Whitepaper | |
Prüfung und Abschluss | Der Workshop enthält eine praktische Prüfung und führt zum Configuration Expert Zertifikat. |
Unterlagen auch als PDF | Teilnehmer erhalten die Schulungsunterlagen sowohl auf Papier als auch in elektronischer Form, so dass Begriffe und Zusammenhänge per Volltextsuche recherchiert werden können. |